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Ein Jahr FC DSCHUNGEL

Hobbymannschaft feiert einjähriges Bestehen

Die Geisenheimer Hobbykicker-Mannschaft FC DSCHUNGEL feierte am Freitag, 13.07.2007 sein einjähriges Bestehen. Gegründet wurde das Team im Juli 2006 von der Basketball- Herrenmannschaft „Rheingau Saints“ der St. Ursula-Schule in Geisenheim. Im ersten Jahr seit der Gründung nahm man mit durchaus gutem Erfolg an diversen Hobbyturnieren teil. So wurde man beim Turnier der Montagskicker Rüdesheim im letzten Jahr fünfter und stellte den besten Torhüter des Turniers. In diesem Jahr sprang ein guter sechster Platz und mit Hilfe der zahlreichen Fans der DSCHUNGLER der Gewinn des begehrten Meterpokals heraus. Zudem belegte man beim Mitternachtsturnier in Hallgarten Platz fünf, bei den Jusos Lorch wurde der FCD zweiter.
Anlässlich des tollen Gruppenzusammenhalts stiftete das Bootshaus Geisenheim nun einen Satz nagelneuer Trikots, die Firma Foliendoktor aus Walluf entwarf ein Fanbanner.
Weitere Turnierteilnahmen für das Jahr 2007 sind geplant.Wer mehr über den FC DSCHUNGEL erfahren will, kann dies im Internet unter www.fcdschungel.com.

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Reihe sitzend v.l.: Petro Stassos, Ralf Hofmann, Markus Hofmann, Henny Scheller
Reihe stehend v.l.: Sascha Derstroff, Christoph Nägler, Sascha Fabian, Chris Stassos
Reihe stehend v.l.: Michel Städter, Lenny Scheller, Jan Derstroff, Christian Klimpke, Markus Issinger, Alex Müller
Es fehlen: Przemek Stambulidis, David Oswald

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Selbst die Presse kennt uns jetzt

Rock am Rhein und Pokale
Wiesbadener Tageblatt – Thorsten Stötzer
Festival in Rüdesheim für Hobby-Fußballer, Musikfans und Familien
Von Gothic Rock bis Frühschoppen-Musik, von Fußballspielen für Freizeit-Kicker bis zu Geschicklichkeitsspielen für die ganze Familie reichte das Programm, das die Rüdesheimer “Montagskicker” zu ihrem 25. Geburtstag zu bieten hatten.
Ein Tisch voller Pokale steht neben einem Keyboard und einem Schlagzeug-Ensemble. Nichts kann besser das Konzept der Montagskicker symbolisieren als dieses Stillleben auf der kleinen Bühne am Rüdesheimer Sportplatz. Zu seinem 25. Geburtstag hatte der Verein das Programm rund um sein Hobby-Fußballturnier und “Rock am Rhein” breiter gestaltet als gewohnt. Sportlich standen die offenen 20. Stadtmeisterschaften im Mittelpunkt. Zehn Stunden lang kämpften 23 Teams auf staubigen Kleinfeldern um den Sieg, den eine Mannschaft aus Luxemburg errang. Die Männer aus dem Großherzogtum setzen sich nach Achtmeterschießen gegen die Dienstagskicker aus Oestrich-Winkel durch. Dritter wurden die Glücksbärchis aus Geisenheim. “Die Spiele waren durchweg fair”, resümierte Mathias Schneider von den Montagskickern.

Auch die Hitze habe niemandem geschadet. Einer musste besonders schwitzen: Der Torwart des FC Dschungel aus Geisenheim trat im Gorilla-Kostüm an. Der Spaß kam weder für die Aktiven noch für Zuschauer zu kurz.

Deren Reihen lichteten sich allerdings etwas, als am Samstag im nahen Rheingau-Stadion der SV Wehen Wiesbaden gegen Eintracht Frankfurt antrat. In die Gegenrichtung bewegten sich nur wenige Fans, kaum ein Auswärtiger erfuhr wohl von der Veranstaltung in Rüdesheim. “Wir durften am Stadion keine Werbung machen und noch nicht einmal draußen Zettel an die Autos klemmen”, berichtete Schneider. Trotzdem kamen wieder geschätzte 800 Besucher. Vier Bands präsentierten fast ausschließlich eigene Stücke.

Nasty Riot aus Dreieich lehnte sich mit seinem jungen Sänger an den Rock der 80er-Jahre an. Die Dark Diamonds aus Mainz widmeten sich dem Gothic-Stil. Dazu kamen die Routiniers von Orange Sofa aus Frankfurt und als Hauptakt The Busracer aus Wiesbaden. Diese Gruppe gab in Rüdesheim vermutlich ihr Abschiedskonzert, was auch Jürgen Augstein sehr bedauerte. Er ist bei den Montagskickern für das Rockkonzert verantwortlich. “Von den Anfragen her könnten wir zehn Bands hier spielen lassen”, sagt er.

Das unterhaltsame Wochenende hatte freitags begonnen mit einem neu geschaffenen Turnier für Alte Herren. Der Wettbewerb heißt Germania-Cup und gewonnen hat ihn sinnigerweise die Vertretung des VfR Germania Rüdesheim vor dem FC Oestrich. Dann folgte Stimmungsmusik mit den Gruppen “20 up” von der Mosel und QbA aus dem Rheingau. Der Sonntag war Familientag mit Gaudispielen und Kinderprogramm. Fürs Gehör boten die Organisatoren eine weitere Variante. Die Schlossberg-Musikanten aus Lorch spielten auf, weil es nach Schneiders Worten sonst keinen “zünftigen Frühschoppen” in Rüdesheim mehr gibt.